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Meine Heimwerker-Projekte
 
Lochreihen fräsen mit Makita Führungsschiene
Siehe auch: Führungsschienenadapter für Makita Akku- Handkreissäge
Siehe auch: Parallelanschläge für Makita Führungsschiene
 
Ein Holzwerker Projekt von Rainer Heymann
 
Um mehrere Löcher im gleichen Abstand zu erstellen, gibt es im professionellen Bereich Bohrschablonen. Eine oft genutzte Anwendung ist das Erstellen von vertikalen Bohrreihen für Regalbodenträger. Hier hat sich das sogenannte „System 32“ als Standard in der Möbelfertigung etabliert. Der Nachteil solcher Schablonen ist allerdings der hohe Anschaffungspreis, den nicht jeder Heimwerker bereit ist zu investieren. Daher habe ich mir eine Schablone für meine Makita RT0700 Oberfräse gebaut, die ich mittels einer Flacheisen-Lochschablone an der Makita Führungsschiene entlang führen kann.
 
  • Als Lochreihenschablone verwende ich ein Flacheisen, dass ich ca. 100mm länger bemesse als die Makita Führungsschiene
  • Das Ablängen des Flacheisens erledige ich bequem an meiner Metalltrennsäge
  • Mit dem Zirkel zeichne ich mir die Abstände (in diesem Fall 32mm) auf der Mittellienie des Flacheisens an.
  • Das genaue Bohren von 44 Löchern erfordert Konzentration, da diese Arbeit sehr genau ausgeführt werden muss.
  • Mit einem größeren Bohrer entgrate und versenke ich die Bohrlöcher von beiden Seiten.
  • Am Ende des Flacheisens bohre ich ein Loch für einen Feststeller.
  • In das Loch für den Feststeller schneide ich ein Gewinde ein.
  • Als Feststeller verwende ich eine Sterngriffschraube, die das Eisen beim Anziehen nach oben festklemmt.
  • Auf einem dünnen, leichten Sperrholzrest zeichne ich mir die Kontur der Oberfräsenplatte an.
  • Den Ausschnitt für die Oberfräse in der Sperrholzplatte führe ich mit einer Dekupiersäge aus.
  • Der Ausschnitt in der Sperrholzplatte muss mit einer Raspel und Feile nachgearbeitet werden, damit die Oberfräse 100%ig eingepasst ist.
  • So sitzt die Oberfräse in dem Ausschnitt der Sperrholzträgerplatte.
  • Die Mitte der Platte übertrage ich über die gesamte Sperrholzlänge.
  • Im Bereich des Ausschnitts zeichne ich die Kontur um ca.20mm nach. Die Platte wird später an der Bandsäge entlang der Kontur gesägt.
  • Den hinteren Bereich der Sperrholzplatte bemesse ich auf 100mm.
  • Hier ermittele ich die Gesamtlänge der Haltevorrichtung mit Hilfe eines Maßblattes.
  • Der Abstand von der Fräserachse bis zum gummierten Spanrisschutz der Führungsschiene soll 20mm betragen.
  • In diesem Arbeitsschritt zeichne ich mir die Lage der Nut an, die zum Verschieben der Vorrichtung auf der Führungsschienenerhebung notwendig ist.
  • Die Nut für die Führungsschiene fräse ich an meinem selbstgebauten Oberfräsentisch in mehreren Durchgängen.
  • Die Trägerplatte wird an der Kreissäge auf ihre Endlänge abgeschnitten.
  • Aus einer dicken Sperrholzplatte säge ich eine 100mm breite Halterungsplatte zu.
  • Die Halterung schneide ich auf einer Seite schräg an um Gewicht zu sparen.
  • Am hinteren Ende der Halterung erstelle ich eine Ausklinkung, die bis über die Führungsschienenbreite geht.
  • Als Verwacklungsschutz passe ich einen Multiplexstreifen mit 1mm Untermass in der Höhe an.
  • Die Halteplatte soll mit 4 Schrauben befestigt werden. Dazu zeichne ich mit die Lage der Bohrungen hier an.
  • An der Bandsäge schneide ich die Kontur im vorderen Bereich der Trägerplatte aus.
  • Am Teller meiner Schleifmaschine kann ich die zugänglichen Schnittkanten nacharbeiten.
  • Der Halteklotz wird nun rechtwinklig mit der Trägerplatte verschraubt.
  • Hier verschraube ich die Verwackelungsleiste.
  • Auf der Oberseite der Halteplatte zeichne ich mir die Mitte an, um sie später für den Arretierungspin zu nutzen.
  • An der Bandschleifmaschine habe ich die Sägeschnitte am Ende der Halteplatte abgerundet.
  • Um ein Kippeln der Oberfräse zu vermeiden, zeichne  ich mir die Kontur der Trägerplatte auf ein dünnes Stück Sperrholz nach.
  • Die Kontur der Sperrholzplatte, die als Zulage dienen soll, schneide ich an der Bandsäge aus.
  • Da die Trägerplatte sehr dünnes, leichtes Material ist, kann die Zulage ohne Vorbohren verschraubt werden.
  • Überstehende und scharfe Kanten schleife ich von Hand nach.
  • Die Lagebstimmung des Arretierungspins erfordert hohe Genauigkeit.
  • Die Lage der Bohrung muss von der Seite auf die Oberseite übertragen werden. Dazu ist ein Anschlagwinkel sehr hilfreich.
  • Mit einem 2,5mm dünnen Bohrer wird das Loch für den Arretierungspin vorgebohrt.
  • Auf der Unterseite erstelle ich eine Sacklochbohrung mit einem Forstnerbohrer. Hier soll eine Druckfeder plaziert werden.
  • Mit einem 8mm Bohrer wird das Loch für die Gewindestange, die als Arretierungspin dienen soll, von oben in die Halteplatte gebohrt.
  • Die Gewindestange wird am den Ende, dass in die Lochreihe einklicken soll, mit einem Trennschleifer an der Ständerbohrmaschine angeschrägt.
  • Die Gewindestange wird auf das erforderliche Längenmaß abgesägt.
  • Hier baue ich den Arretierungsstift zusammen.
  • Der zusammengebaute Arrtierungsstift funktioniert einwandfrei.
  • In einer kleinen Spanplatte teste ich die Fräsvorrichtung auf Funktionalität.
  • Die Fräsvorrichtung lässt sich sehr leicht auf der Führungsschiene verschieben und das Einklicken des Arretierungspins klappt einwandfrei.
  • Mit einem Meßschieber überprüfe ich die Lage und den Abstand der "Fräslöcher"
  • Die horizonale Lage der Löcher ist sehr genau, Abweichungen speilen sich nur im 1mm-Bereich ab.
  • Bei den vertikalen Bohrungen ist eine Ungenauigkeit von 2-3mm festzustellen.
"System 32" auf Wikipedia
 
SICHERHEITSHINWEIS - BITTE UNBEDINGT LESEN
Das Arbeiten mit Holzbearbeitungsmaschinen sowie Elektro- und Handwerkzeugen erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen, denn es kann mit großen Gefahren verbunden sein. In meinen Projekten zeige ich bestimmte Arbeitsabläufe und Techniken, wie ich sie gelernt habe oder heute selbstverantwortend ausführe. Das muss nicht immer 100%ig richtig sein! Daher weise ich ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei meinen Projekten nicht um Anleitungen zum Nachahmen oder Nachbauen handelt und ich jegliche Haftung durch evtl. Verletzungen oder Sonstiges ausschließe! Du musst selbst entscheiden, was du dir zutraust und bist ganz allein für deine Achtsamkeit und Gesunderhaltung verantwortlich. Die Berufsgenossenschaften bieten Dir ausführliches Informationsmaterial zum Thema Arbeitssicherheit / Handhabung und sicheres Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen.
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