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Meine Heimwerker-Projekte
 
Tablethalter "Kleinserie"
 
Ein Holzwerker Projekt von Rainer Heymann
 
Für einige meiner Familienmitglieder habe ich Tablethalterungen gebaut, die einen Schwenkarm haben und so in der Höhe und Neigung verstellt werden können. Während der Bauphase ist es zu einigen "Komplikationen" gekommen und ich wollte das Projekt schon mittendrin beenden. So habe ich z.B. die Konstruktion verändert, nicht ganz saubere Gehrungen gekittet und am Ende festgestellt, das der Kragarm doch nicht so extrem eingestellt werden kann, wie ich es mir gewünscht habe. Trotzdem sind die Halterungen noch nutzbar und erfüllen heute ihren Zweck, wenn wir skypen oder Facetime machen wollen.
 
  • Die Tablethalter baue ich aus 12mm dickem Sperrholz.Wie auf der Skizze zu sehen, bemesse ich die Größe nach zwei Tabletherstellern.
  • Für den Zuschnitt einer "Kleinserie" schneide ich mir immer ein Teil mehr zu, da es evtl. zu Fehlern kommen kann bei Verwechselungen.
  • Die Breite der Gelenkarme stelle ich mir mit dem Streichmaß ein. In meinem Fall sind das 40mm.
  • Die Gelenkarme sollen einseitig überblattet werden. Dafür zeichne ich mir auf der Plattenkante die halbe Plattendicke an.
  • Die Überblattungslinien übertrage ich hier auf die Kante des Gelenkarms.
  • Am Queranschlag meiner Kreissäge schneide ich nun die Überblattung am Anschlag ein.
  • Die Höhe der Überblattung schneide ich an meinem selbstgebauten Schlitz- und Zapfenschneider.
  • Bei der halben Überblattungsstärke sind die beiden Gelenkarme absolut bündig. Die Überblattungseinteilung 1/2-1/2 ändere ich später auf 1/3-2/3.
  • Die Gelenkarme werden am Ende abgerundet. Dafür zeichne ich mir mit dem Streichmaß den halben Radius (20mm) an.
  • Ich habe mir für die Rundung eine schnell hergestellte Schablone angefertigt, mit der das Anzeichnen sehr schnell erledigt ist.
  • An den Enden zeichne ich mir die Lage der Bohrung für die Drehachse an, die ich anschließend an der Ständerbohrmaschine bearbeite.
  • Die Enden der Gelenkarme sind noch nicht abgerundet, da ich die Werkstücke so gegen den Anschlag schieben kann und immer einen gleichmäßigen Bohrabstand habe.
  • Die Rundungen der Gelenkarme schleife ich am Teller meiner Schleifmaschine so gut es geht freihändig an der Bleistiftlinie nach.
  • Zur Bestimmung der Grundkörperabmessungen nehme ich einen Klinkerstein, der als Gewichtsbeschwerung dienen soll.
  • Beim Zuschnitt der Gehäuseteile achte ich auf die Maserrichtung des Holzes, da sie minimal durchscheint nach dem Lackieren.
  • Die Gehrungsschnitte für die Seiten und den Deckel des Grundkörpergehäuses erstelle ich an meiner selbstgebauten 45° Schneidvorrichtung.
  • Während der Bauphase habe ich mich dazu entschlossen, die untere Gelenkbefestigung als Zangenkonstruktion auszuführen.
  • Bei den unteren Gelenkarme schneide ich einseitig die Überblattungen ab, da ich hier eine Zangenkonstruktion habe.
  • Das obere Gelenk habe ich aus Resten hergestellt. Diese muss ich in der Mitte durchtrennen um zwei Gelenke zu erhalten.
  • Das Schneiden von kurzen Werkstücken ist sehr gefährlich. Daher muss immer eine geeignete Sicherheitsvorkehrung, wie hier mein selbstgebauter Niederhalter, benutzt werden.
  • Das Anschraubplättchen, dass als Verbindung zwischen Endgelenk und Tabletauflage dienen soll, habe ich hier angezeichnet.
  • Das Endgelenk wird an dieser Stelle im Befestigungsplättchen eingenutet.
  • Das Ausnuten führe ich am Queranschlag an. Achtung: Lose Gegenstände wie hier mein grünber Bleistift können in das Sägeblatt rollen und kann sehr gefährlich sein. Also "Runter von der Säge!"
  • Nach dem Nuten an der Kreissäge steche ich den Nutengrund mit einem scharfen Steicheisen aus.
  • Das Befestigungsplättchen wird rechts und links verschraubt. Daher werden Bohrungen hier und auch im Nutengrund erstellt.
  • Alle Bohrungen in dem Befestigungsplättchen werden versenkt.
  • Die Endgelenke werden im Überblattungsbereich zum Abrunden angezeichnet.
  • Die Rundeungen der Endgelenke schleife ich an meiner Schleifmaschine freihändig nach.
  • Im Bereich des unteren Gelengkarms und der Konsolenstützen bohre ich hier ein Loch für die Drehachse.
  • Nachdem ich die Bohrungen für die Drehachse im Endgelenk erstellt habe, kann ich es mit dem Befestigungsplättchen verschrauben.
  • Die Gehäuseteile verklebe ich, in dem ich alle Gehrungen nebeneinander lege und mit Kreppband verbinde. Der Leimauftrag auf der Innenseite erfolgt in den Stoßbereichen und an einem Ende der Einzelteile.
  • Um die Rechtwinkligkeit des verleimten Kastens zu prüfen, messe ich die beiden Diagonalen und überprüfe die Maßübereinstimmung.
  • Den Deckel verklebe ich nicht mit Zwingen, sondern mit Gummibändern und meinen selbstgebauten Verleimklötzen.
  • Die Deckel der Grundkörper sind verklebt und können aushärten.
  • Nachdem der Leim ausgehärtet ist, musste ich feststellen, dass die Gehrungen nicht 100%ig dicht waren.
  • Ich werde die Fugen mit selbstgemixten Holzkitt aus Sägespäne und Holzleim großzügig auskitten.
  • Das Ergebnis meiner großzügig ausgekitteten Gehrungen.
  • In den Drehachsen stecke ich 6mm Gewindeschrauben, deren Köpfe auf einer Seite der Überblattungen versenkt wird.
  • Die Gelenkarme habe ich modifiziert auf eine 1/3 - 2/3 Teilung.
  • Die Versenkung der Gewindeschraube im dickeren Überblattungsende habe ich mit einem 10mm Forstnerbohrer durchgeführt.
  • Zwischenzeitlich habe ich die kleinen Konsolenstützen am selbstgebauten Queranschlag meiner Tischkreissäge zugesägt. Auch hier gilt wieder besondere Vorsicht beim Schneiden von kurzen Werkstücken.
  • Die Konsolenstützen werde ich zur weiteren Bearbeitung mit dem unteren Gelenkarm verbinden.
  • Zum Verbinden der Konsolenstützen mit dem Gelenkarm nutze ich eine schnell hergestellte Anlegevorrichtung, damit ich die Einzelteile mit Nägeln durchschiessen kann.
  • In der selben Vorrichtung bohre ich die Löcher für die Gewindeschrauben, die als Drehachse dienen soll.
  • An meiner Ständerbohrmaschine bohre ich die 10mm Versenkungslöcher für die Gewindeschraubenköpfe und kann dafür den Tiefenstopp der Maschine nutzen.
  • Auch die Gelenkarme werden mit 10mm Versenkungsbohrungen ausgeführt, die ich an der Ständerbohrmaschine einbringen kann.
  • Nachdem der selbst hergestellte Holzkitt ausgehärtet ist, kann ich ihn mit dem Excenterschleifer abschleifen.
  • Auf dem Grundkörper habe ich die Lage des unteren Gelenkarms mit den Konsolenstützen festgelegt.
  • Im Bereich der Konsolenstützen bohre ich von unten jeweils zwei Löcher pro Stütze.
  • Ich habe die Bohrungen im Kasten versenkt, damit kein Schraubenkopf stören kann.
  • Vor dem Verschrauben der Konsolenstützen, schlage ich Nägel in das Hirnholz und kneife die Nagelköpfe mit einem Seitenschneider ab. So kann ich die Stützen vor dem Verschrauben positionieren.
  • Die Verschraubung von unten lässt sich leicht erledigen, wenn ich das ganze Konstrukt auf dem Kopf gestellt in die Hinterzange der Hobelbank einlege.
  • Für die Bodenplatte nutze ich eine dünne Sperrholzplatte. Sie deckt den Klinkerstein ab.
  • An der Kreissäge schneide ich die Bodenplatte aus dünnem Sperrholz zu.
  • Die Sperholzplatte, die ich zur Abdeckung des Klinkersteins nutzen werde, bohre ich mit einem Bohrer vor, der einen integrierten Tiefenstopp besitzt.
  • Zur weiteren Bearbeitung verschraube ich den Bodendeckel.
  • Das verleimte Endgelenk mit der Befestigungsplatte positioniere ich im gleichen Abstand von allen Seiten der Auflegeplatte.
  • Für die Befestigung mit kurzen Holzschrauben, muss ich die Befestigungsplatte vorsichtig vorbohren.
  • Anhand der Tablets mit Hülle bestimme ich die Breite der Ausflageleiste, die ich aus einem Streifen Restsperrholz herstellen werde.
  • Am Parallelanschlag meiner Kreissäge, schneide ich die Sperrholzstreifen auf Breite zu.
  • Die Auflageplatte für das Tablet runde ich an den drei Seiten, an denen keine Auflageleiste kommt, auf der Vorder- und Rückseite an der Oberfräse ab.
  • Die Auflageleiste klebe ich mit Leim fest und schiesse einige Nägel in die Kante. Dadurch kann ich mir das Anbringen von Zwingen ersparen.
  • In diesem Arbeitsschritt entferne ich die vernagelten Konsolenstützen von dem unteren Gelenkarm zur Weiterbearbeitung.
  • Die Kanten des Grundkörpers runde ich mit dem selben Profilfräser ab, wie bereits bei den Auflageplatten für das Tablet.
  • Die Konsolenstützen verklebe und verschraube ich auf dem Grundkörper, den ich zuvor an der Oberfräse abgerundet habe.
  • Die vorhandenen Schraublöcher nutze ich um die Konsolenstützen mit dem Grundkörper zu verpressen.
  • Auf den unteren Gelenkarmen habe ich die Rundungen angezeichnet, die ich im nächsten Arbeitsschritt bearbeiten werde.
  • Die Abrundungen der unteren Gelenkarme schleife ich am Teller meiner Schleifmaschine rund.
  • Während der Bauphase habe ich mir überlegt, die Rundungen am Grundkörper zu verstärken. Um den Fräser nicht zu wechseln, nutze ich die Einhandfräse in meiner linken Tischverbreiterung.
  • Die hier gezeigt Zuführlade ist eine Sicherheitsvorkehrung, damit das Werkstück beim Eintauchen in den Messerflugkreis des Fräser nicht zurückschlägt.
  • Die Bodenplatte des Grundkörpers habe ich an der Bandschleifmaschine bündig geschliffen.
  • Die zuvor bündig geschliffene Bodenplatte runde ich ebenfalls an der Einhandfräse in meiner Tischverbreiterung ab.
  • Die Gelenkarme fase ich von Hand mit einem Hobel ab. Dafür habe ich mir schnell eine Stoßlade gebaut.
  • Den schlecht zugänglichen Überblattungsgrund habe ich mit Schleifpapier abgerundet
  • Die sichtbaren Kanten der Auflageleiste habe ich ebenfalls mit dem Handhobel in meiner selbstgebauten Stoßlade angefast.
  • Die Enden der Auflageleisten habe ich an der Schleifmaschine nach Gefühl abgerundet.
  • Bevor ich den Bodendeckel verschraube, lege ich die Klinkersteine ein und verkeile sie mit passenden Sperrholzresten.
  • Nachdem der Klinkerstein eingelegt ist, kann ich die Bodenplatte endültig verschrauben.
  • Vor dem Lackieren schleife ich alle Einzelteile mit der Maschine oder von Hand so fein wie nötig vor.
  • Zum Lackieren der Einzelteilen mit schwarzen Mattlack habe ich mir meine Plane aufgehängt und zur Lüftung das Fenster aufgemacht.
  • Nachdem ich bei allen Einzelteilen die Vorderseiten lackiert habe, kann ich nach einigen Stunden Trocknungszeit die andere Seite besprühen. Diesen Vorgang habe ich ein paar mal wiederholt.
  • Beim Zusammenbau der Konsolenstützen mit den unteren Gelenkarmen nutze ich zusätzlich noch Schmelzkleber. Durch die Zangenkonstruktion bleibt der unterfe Gelenkarm immer eingebaut.
  • Die mittleren Gelenkarme mit der einseitigen Überblattung kann ich soweit vorbereiten, dass ich die Gewindeschrauben mit Schmelzkleber einschlagen kann.
  • Das obere Gelenk brauche ich nur mit der vorhandenen Gewindeschraube des mittleren Gelenkarms verbinden.
  • Die Auflageplatte ist bereits mit dem Befestigungsplättchen verschraubt und kann jetzt mit einer Sterngriffschraube befestigt werden.
  • Leider musste ich feststellen, dass durch diese Konstruktion keine extremen Hebelarme möglich sind. Trotzdem ist der Tablethalter für meine Zwecke in der Funktion ausreichend.
  • Um Verkratzungen zu vermeiden, habe ich noch ein paar Filzpunkte auf die untere Bodenplatte geklebt.
 
SICHERHEITSHINWEIS - BITTE UNBEDINGT LESEN
Das Arbeiten mit Holzbearbeitungsmaschinen sowie Elektro- und Handwerkzeugen erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen, denn es kann mit großen Gefahren verbunden sein. In meinen Projekten zeige ich bestimmte Arbeitsabläufe und Techniken, wie ich sie gelernt habe oder heute selbstverantwortend ausführe. Das muss nicht immer 100%ig richtig sein! Daher weise ich ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei meinen Projekten nicht um Anleitungen zum Nachahmen oder Nachbauen handelt und ich jegliche Haftung durch evtl. Verletzungen oder Sonstiges ausschließe! Du musst selbst entscheiden, was du dir zutraust und bist ganz allein für deine Achtsamkeit und Gesunderhaltung verantwortlich. Die Berufsgenossenschaften bieten Dir ausführliches Informationsmaterial zum Thema Arbeitssicherheit / Handhabung und sicheres Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen.
http://www.dguv.de/de/bg-uk-lv/bgen/index.jsp
   
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in alphabetischer Reihenfolge
Anreisshilfen aus Restholz
Bollerwagen repariert
Bosch GTS10 XC - Erweiterungen
Bosch GTS10 XC - Fräsanschlag mit Absaugung
Bosch GTS10 XC - Oberfäsentisch mit KREG-Einlegeplatte
Bosch GTS10 XC - Queranschlag
Bosch GTS10 XC - Schlitz- und Zapfenschneider
Bosch GTS10 XC - Schneidvorrichtung für 45° Gehrung
Ernst Lustig
Fahrbarer Sonnenschirmständer
Fensterwartung
Führungsschienenadapter für
Makita Akku-Handkreissäge
Garagenumbau
Handyhalterung für VW Passat Bj.2011
Handyständer für die Werkstatt
Haushaltstuch-Abroller "Quaki"
Kamerahalter mit Gelenk
Karambit Messer aus Counter Strike
Kühlschrank-Podest mit Elu Doublo DS140
Lochreihen fräsen mit einer Makita Führungsschiene
Mafellhobel aufarbeiten und eine Absaughaube bauen
Mittefinder für Kreise
Mittefinder-Centerfinder
Mobile Kamerahalterung für Aufnahmen von oben
Mobiles Platten- und Leistenregal
Monitorhalterung für Stativ
Monitor- und Netzteilhalter für mein Dreibeinstativ
Motivtische
Niederhalter für Kappsäge
Paralllelanschläge für Makita Führungsschiene
Reprostativ für Foto- und Videokameras
Scheppach HM1 Abricht- und Dickenhobel reparieren
"Selfie-Stick" für schwere Kameras
Spanauswurfhaube für Metabo HC260C
Tablethalter (Kleinserie)
Überdachung Kellerabgang
Unterschrank für Metabo HC260C
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