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Meine Heimwerker-Projekte
 
Bosch GTS 10 XC - Schlitz-/Zapfenschneider
 
Ein Holzwerker Projekt von Rainer Heymann
 
Die Schlitz- und Zapfenverbindung ist eine der ersten Aufgaben, die ein Tischler lernen und können muss. Es ist eine traditionelle und sehr gute Holzverbindung, die bis heute noch ihre Anwendungsbereiche findet. Sie hat leider den Nachteil, dass man sehr genau arbeiten muss, wenn man sie per Hand fertigen will. Mit meiner verstellbaren Schlitz- und Zapfenschneidvorrichtung für die Tischkreissäge Bosch GTS 10 XC kann ich sehr einfach und genau diese Holzverbindung herstellen. Die Vorrichtung wird auf dem Parallelanschlag der Bosch GTS10 sauber und präzise geschoben und kann durch drehen an einem kleinen Rad mit Kurbel in seiner Lage horizontal nach vorne und hinten verstellt werden. Für meine Vorrichtung habe ich mir Anschläge für 90°, 45° und 30° Winkel gebaut.
 
  • Der größte Vorteil der Bosch GTS 10 XC ist ihr Parallelanschlag, der als Basis für viele Vorrichtungen geeignet ist.
  • Hier schneide ich die Multiplexstreifen in der Höhe des Parallelanschlags zu.
  • Die Vorrichtung hat eine Länge von ca.285mm. Ich schneide die Streifen an meiner Querschneidevorrichtung zu.
  • Nach den Abmessungen der Schubladenlaufschienen bemesse ich die Größe der Trägerplatte auf welcher der verschiebbare Teil der Vorrichtung gleiten soll.
  • Die Trägerplatte wird aus einem Reststück Multiplexplatte zugeschnitten.
  • Die Trägerplatte bohre und versenke ich mit einem 3mm Bohrer an den Punkten, die ich mir zuvor mit dem Streichmaß angerissen habe.
  • Die Lage der Bohrungen über dem mittleren Stützstreifen zeichne ich hier an.
  • Die Schrauben werden selbstverständlich versenkt.
  • Die seitlichen Stützplatten sind im 45° Winkel an der Tischkreissäge schnell geschnitten.
  • Die Frontplatte ist genause breit wie die Grundkonstruktion und ca. 48 cm hoch.
  • Hier zeichne ich mir die Lage der Schraubbohrungen an, an denen die seitlichen Stützplatten befestigt werden.
  • Die Frontplatte wird vorgebohrt und versenkt.
  • Hier zeichne ich mir die Lage der Schubladen-Laufschienen an.
  • Die Schubladen-Laufschienen werden ausgerichtet und verschraubt.
  • Den Abstand der Schraublöcher habe ich zuvor ermittelt und zeichne sie jetzt auf der Grundplatte an.
  • Die beiden seitlichen Stützplatten werden hier mit der Grundplatte verbunden.
  • Die Enden schneide ich mit der Stichsäge rechtwinklig ab.
  • Die rechtwinklig abgeschnittenen Ecken der Stützplatten schleife ich mit der Maschine nach.
  • Die Frontplatte schraube ich an die seitlichen Stützplatten.
  • Jetzt schneide ich mir die Laufschienenmitte an, um die Abstände der Bohrungen zu übertragen.
  • Zum Befestigen der Laufschienen muss die gesamte Vorrichtung auf den Kopf gestellt werden.
  • Die Frontplatte muss 100%ig im rechten Winkel zum Maschinentisch ausgerichtet sein.
  • Zwischen die beiden Seitenteile passe ich eine weitere Platte (roter Pfeil) ein, die zur Aufnahme der Gewindestange dienen soll.
  • Hier zeichne ich die Mitte der aussteifenden Platte an.
  • Die aussteifende Platte wird von der Seite vorgebohrt.
  • Die aussteifende Platte muss mit dem Anschlag auf Rechtwingligkeit geprüft werden.
  • Die aussteifende Platte wird von der Seite verschraubt.
  • In der Mitte der aussteifenden Platte zeichne ich mir eine lotrechte Linie. Hier wird in einem Abstand von der Plattenkante die Gewindestange positioniert.
  • Die angeschrägte Festpositionsplatte dient zur Aufnahme der Gewindestange.
  • Die Platte wird mit einem Bohrer und Versenker bearbeitet.
  • Die Lage der Gewindestange wird waagerecht auf die Festpositionsplatte übertragen.
  • Die Festpositionsplatte wird mit einem 8mm Bohrer an der Standbohrmaschine gebohrt.
  • Mit dem Stecheisen stemme ich die Kontur des Gewindeschraubenkopfes aus.
  • Der Schraubenkopf der Gewindeschraube wird mit einem 2-Komponetenkleber bündig eingeklebt.
  • Für die 90°, 45° und 30° Anschläge schneide ich mir einige Streifen Multiplex zu.
  • Hier verleime ich die Multiplexleisten für die Anschläge.
  • Nach dem Verleimen richte ich die Anschläge winklig am Abrichter ab.
  • Hier schneide ich mir die zuvor abgerichteten Anschläge gleichmäßig auf Breite zu.
  • Die Länge der Gewindestange ermittle ich auf diesem Foto.
  • Die Gewindestange schneide ich an meiner Metalltrennsäge sauber ab.
  • Die Gewindestange wird auf beiden Seiten der aussteifenden Platte mit Gewindemuttern und Unterlegscheiben gegengekontert, jedoch mit etwas Spiel, damit sich die Stange noch drehen kann.
  • Der erste Versuch verläuft positiv.
  • Mit einer Lochsäge schneide ich einen Zylinder aus, der als Drehrad genutzt wird.
  • Das Drehrad bekommt eine Bohrung für die Gewindestange.
  • Die Handkurbel baue ich aus einer Metall-Gewindeschraube und einem Rest Aluminiumrohr.
  • Hier zeichne ich die Höhe des 90° Anschlags an und schneide ihn anschließend zu.
  • Zum Anzeichnen der Bohrlöcher muss der Anschlag 100%ig rechtwinklig mit dem Maschinentiusch ausgerichtet werden.
  • Die Bohrungen für den Anschlag führe ich an der Standbohrmaschine durch.
  • Die Verschraubungen werden von hinten mit einer Mutter gesichert.
  • Bei dem 45° Anschlag zeichne ich mir zur Orientierung eine Linie zur Lagesicherung.
  • Der 45° Anschlag wird genau ausgerichtet.
  • Um den Anschlag flexibler zu machen schneide ich mir mit der Stichsäge ein Langloch in die Frontplatte.
  • Die untere Schraube des 45° Anschlags ist im Bereich des Parallelanschlags. Daher kann ich die Platte nicht ganz durchbohren.
  • Hier wird die Frontplatte für die untere Bohrung beim 45° Anschlag durchgebohrt.
  • Das Problem ist, dass die untere Schraube des 45° Anschlags gegen den kleinen Multiplexstreifen kommt, der an dem Parallelanschlag läuft.
  • Ich zeichne mir die Lage der Gewindeschraube auf dem kleinen Multiplexstreifen genau an.
  • Die Aussparung für die Gewindeschraube stelle ich mit meinem Multifunktionstool her.
  • So sieht die Aussparung für die Gewindestange von unten aus.
  • Jetzt kann der 45° Anschlag wieder befestigt und für das Ablängen angezeichnet werden.
  • Auch hier zeichne ich mir eine Lagemarkierung auf die Frontplatte.
  • Die Arbeitsschritte für die 45°Gehrung werden genauso bei der 30°Gehrung ausgeführt.
  • Die Arbeitsschritte für die 45°Gehrung werden genauso bei der 30°Gehrung ausgeführt.
  • Die Arbeitsschritte für die 45°Gehrung werden genauso bei der 30°Gehrung ausgeführt.
  • An den beiden Seiten der Frontplatte kommt eine T-Nutschiene, in der ein Andruckbalken geführt wird.
  • Die T-Nutschiene länge ich an meiner Metalltrennsäge ab.
  • In den T-Nutschienen setze ich Bohrungen in gleichen Abständen.
  • Die Bohrungen in den T-Nutschienen werden mit einem größeren Bohrer versenkt.
  • Die Verschraubung in den T-Nutschienen muss bündig sein, es dürfen keine Schraubenköpfe überstehen.
  • Die Frontplatte hat an beiden Seiten eine Führung für den Andruckbalken bekommen.
  • Hier zeichne ich mir die Länge des Andruckbalkens an.
  • Ich schneide mir Leisten, um eine Schlitzplatte herzustellen.
  • Die kurzen Zwischenstücke für die Schlitzschiene schneide ich an meiner Querschneidevorrichtung ab. Zum sicheren Ablängen nutze ich meinen Niederhalter.
  • Hier verleime ich die beiden seitlichen Schlitzplatten.
  • Ich benötige 2 Zylinder, die ich aus einem Restholz aussäge. EIn Zylinder für das Drehrad und einer, der das Werkstück andrückt.
  • Die beiden Zylinder müssen an dem Anschlag vorbeigeführt werden können, daher zeichne ich mir an dieser Stelle die Position an.
  • Ich markiere mir die Lage der Zylinder für die Bohrung im Druckbalken.
  • In die Bohrung für den Andruckbalken kommt eine Einschlagmutter, die ich durch zwei Schrauben gegen verdrehen sichere.
  • Ich stemme mit einem Stecheisen die Kontur des Gewindeschraubenkopfes aus.
  • Der Schraubenkopf darf nicht überstehen.
  • Der Schraubenkopf der Gewindeschraube wird in den Zylinder eingeklebt.
  • Die Enden der Schlitzplatten schneide ich gleichmäßig in der Länge ab.
  • Den Andruckbalken setze ich mit Holzschrauben zusammen.
  • Jetzt kann ich den ganzen Andruckbalken inklusive Gewindeschrauben, Unterlegscheiben und Flügelmuttern in die T-Nutschiene setzen.
  • Das Drehrad setze ich auf die Gewindestange und verschraube es mit Muttern.
  • Die Kanten des Andruckbalkens schleife ich mit der Maschine sauber.
  • Die Kanten des Andruckbalkens schleife ich von Hand sauber.
  • Als zusätzliche Verstärkung schrsube ich Metallwinkel in die Ecken des Andruckbalkens.
  • Zur Demonstration habe ich hier einen Schlitz in das Abfallholz gesägt um die seitliche  Verstellbarkeit zu testen.
  • Hinter der aussteifenden Platte ist Stauraum für die beiden 45°/30° Anschläge.
 
SICHERHEITSHINWEIS - BITTE UNBEDINGT LESEN
Das Arbeiten mit Holzbearbeitungsmaschinen sowie Elektro- und Handwerkzeugen erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen, denn es kann mit großen Gefahren verbunden sein. In meinen Projekten zeige ich bestimmte Arbeitsabläufe und Techniken, wie ich sie gelernt habe oder heute selbstverantwortend ausführe. Das muss nicht immer 100%ig richtig sein! Daher weise ich ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei meinen Projekten nicht um Anleitungen zum Nachahmen oder Nachbauen handelt und ich jegliche Haftung durch evtl. Verletzungen oder Sonstiges ausschließe! Du musst selbst entscheiden, was du dir zutraust und bist ganz allein für deine Achtsamkeit und Gesunderhaltung verantwortlich. Die Berufsgenossenschaften bieten Dir ausführliches Informationsmaterial zum Thema Arbeitssicherheit / Handhabung und sicheres Arbeiten an Holzbearbeitungsmaschinen.
http://www.dguv.de/de/bg-uk-lv/bgen/index.jsp
   
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  PROJEKTÜBERSICHT
in alphabetischer Reihenfolge
Anreisshilfen aus Restholz
Bollerwagen repariert
Bosch GTS10 XC - Erweiterungen
Bosch GTS10 XC - Fräsanschlag mit Absaugung
Bosch GTS10 XC - Oberfäsentisch mit KREG-Einlegeplatte
Bosch GTS10 XC - Queranschlag
Bosch GTS10 XC - Schlitz- und Zapfenschneider
Bosch GTS10 XC - Schneidvorrichtung für 45° Gehrung
Ernst Lustig
Fahrbarer Sonnenschirmständer
Fensterwartung
Führungsschienenadapter für
Makita Akku-Handkreissäge
Garagenumbau
Handyhalterung für VW Passat Bj.2011
Handyständer für die Werkstatt
Haushaltstuch-Abroller "Quaki"
Kamerahalter mit Gelenk
Karambit Messer aus Counter Strike
Kühlschrank-Podest mit Elu Doublo DS140
Mafellhobel aufarbeiten und eine Absaughaube bauen
Mittefinder für Kreise
Mittefinder-Centerfinder
Mobile Kamerahalterung für Aufnahmen von oben
Mobiles Platten- und Leistenregal
Monitorhalterung für Stativ
Monitor- und Netzteilhalter für mein Dreibeinstativ
Motivtische
Niederhalter für Kappsäge
Paralllelanschläge für Makita Führungsschiene
Reprostativ für Foto- und Videokameras
Scheppach HM1 Abricht- und Dickenhobel reparieren
"Selfie-Stick" für schwere Kameras
Spanauswurfhaube für Metabo HC260C
Überdachung Kellerabgang
Unterschrank für Metabo HC260C
   
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